FLINTA*-Lesebühne
Projekt
Die FLINTA*-Lesebühne ist ein Herzensprojekt von Hanna Bröder (21, sie/ihr) und Laura Lynn Meyer (23, sie/ihr), die seit Jahren auf den Poetry-Slam-Bühnen Norddeutschlands stehen. Hanna und Laura haben oft an U20-Meister*innenschaften und Stadtmeister*innenschaften teilgenommen. Was ihnen dabei immer wieder auffiel: die Wortkunst auf Bühnen hat ein enormes aktivistisches und empowerndes Potenzial. Gleichzeitig haben sie gemerkt, dass FLINTA*-Personen hier genauso unterrepräsentiert sind wie Menschen mit geringerem Einkommen (die Eintrittspreise sind oft teuer). So ist die FLINTA*-Lesebühne als ein queerfeministischer Safer Space entstanden, wo alle gemeinsam neue Perspektiven voneinander lernen. Seit Dezember 2024 ist die FLINTA*-Lesebühne vom BMFSJ gefördert.
FLINTA* = Frauen, Lesben, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen, Transgenderpersonen und agender Menschen (= Menschen ohne Geschlecht).
Queerfeminismus = Feminismus, der sich gegen die gesellschaftliche Unterdrückung von Frauen und anderer marginalisierter Geschlechtsidentitäten und sexueller Orientierunger richtet.