
Als Chefredakteur der Titanic hat Martin Sonneborn im Grunde nichts anderes gemacht, als jetzt als Parteivorsitzender und GröVatz der der Partei Die Partei oder als Europaabgeordneter: Er schlachtet Lücken in Gesetzen, Normen und Köpfen gnadenlos aus und füllt sie bis an die Schmerzgrenze mit unerwartet Möglichem.
Als Google-Home-View-Mitarbeiter verkleidet, filmt er z.B. die Privatwohnungen von zutraulichen Bürgern und weil die AfD Gold verkauft, um damit staatliche Parteienfinanzierung zu zocken, verkauft er für Die Partei Geld . Weil das geht. Auf der iDemo hat sich Die Partei ihre Forderungen von Fans Bürgern direkt auf's Tablet spielen lassen, weil Wahlprogramme eh aus dem Zufallsgenerator zu fallen scheinen.
Man kann sagen, Martin Sonneborn mache nur Quatsch, sei respektlos, manchmal geschmacklos und das stimmt. Wir finden genau das sehr mutig, weil Satire auch unsere Grenzen der Meinungsfreiheit abcheckt. Wo genau die liegen, werden wir mit ihm auf der TINCON diskutieren.
Oder auch nicht.
Denn wer Sonneborn einlädt, muss damit rechnen, dass Sonneborn kommt - unberechenbar eben.
You'll love it, haha.
(Presse-)Kontakt
Melanie Gollin
Kommunikation / Presse / PR
melanie.gollin@tincon.org