Wut gilt oft als laut, aggressiv, unbequem - besonders, wenn sie von Frauen oder queeren Personen kommt. Doch gerade entsteht eine neue Ästhetik. Sanft, melancholisch, poetisch und trotzdem voller Rage. Zwischen Softness und Internetkultur zeigt sich, dass Wut nicht immer schreien muss, um wirksam zu sein. Gemeinsam mit panicbaby sprechen wir darüber, warum sich Female Rage heute anders ausdrückt, welche Rolle Ästhetik dabei spielt – und warum „weich sein“ kein Widerspruch zu Widerstand ist.