Wie verteidigt man sich gegen eine Bot-Invasion? An Weihnachten 2025 wurde ich von mehr als einer halben Million Fake-Followern angegriffen. Zuvor hatte ich unter dem Namen @sanaz.cooks über Ernährung, Gesundheit und Desinformation berichtet, über die Manipulation der Alkohol-Lobby und die Fitness-Marke More Nutrition. Meine journalistischen Accounts hatten etwa 300.000 Follower, eine lebendige Community. Aber dann wurde mein Instagram-Account von Fake-Followern geflutet, teils zehntausende pro Tag: Eine echte Bedrohung für meine Berichterstattung, denn viele Fake-Follower ruinieren nicht nur die Reichweite von Recherchen, sie können auch zu einer Sperrung führen. Meta riet mir nur, die Bots einzeln per Hand zu löschen. Zeitgleich versuchten Unbekannte sich in meinen journalistischen und in meinen privaten Instagram-Account einzuloggen. Ich dachte, ich hätte zwei Jahre Arbeit verloren, beschloss aber, mich zu wehren. Ich diskutierte mit Meta, wandte mich an Cyber-Experten, machte den Angriff öffentlich. Da solche Angriffe wegen günstiger KI-Fake-Accounts in Zukunft häufiger werden, teile ich meine Erfahrungen und konkrete Tipps.
Dieser Programmmpunkt ist Teil des gemeinsamen Programms der TINCON x re:publica 26.