Noch ein Politik-Account, der ganz stumpf das nächste Gesetzesvorhaben in die Kamera labert und ich raste aus. Sollten wir nämlich alle.
Während scheinbar nur noch diejenigen auf Social Media gewinnen, die am lautesten schreien, brauchen wir andere Strategien in der politischen Kommunikation. Weg von Zitatkacheln, Politik-Blabla und Fleischwurstselfies. Politiker*innen müssen endlich auf Augenhöhe kommunizieren. Checken, wie Social Media funktioniert – das geht auch ohne Anbiederung und Ragebait. Denn noch immer werden Insta, TikTok und Co. als politische Plattform nicht ernst genommen. Zumindest nicht von allen. Dabei muss uns allen klar sein, vor allem mit den Landtagswahlen im Osten: Wir müssen jetzt etwas ändern. Während manche Content Creator*innen Millionenreichweiten generieren, schaffen es viele Berufspolitiker*innen oft nicht einmal, den eigenen Wahlkreis zu erreichen.
Diese Session soll aufzeigen, wieso es Taylor Swift, Trends und TikTok-Tänze durchaus auch in der politischen Kommunikation braucht. Denn das geht schon, ohne cringe und mit politischer Message. Es braucht nur ein bisschen mehr Selbstironie.
Dieser Programmmpunkt ist Teil des gemeinsamen Programms der TINCON x re:publica 26.