Wer bestimmt heute, was als islamisch „korrekt“ gilt? In welchem Verhältnis stehen klassische religiöse Autoritäten und Islam-Fluencer*innen? Ist die Fixierung auf halal und haram ein modernes digitales Phänomen? Wir finden's raus! Alles scheint heute individuell verhandelbar – zugleich wünschen sich viele klare Antworten. Junge Muslim*innen setzen ihre Religiosität selbst zusammen, suchen aber auch Orientierung und eindeutige Ansagen – vor allem online. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen und Unsicherheiten bietet Eindeutigkeit Halt und Sicherheit. Begriffe wie _halal _und _haram _strukturieren Zugehörigkeit, stiften Orientierung und entfalten auf Plattformen wie Instagram oder TikTok enorme Reichweite.
Wer bestimmt heute, was als islamisch „korrekt“ gilt? Und wie lässt sich mit Unsicherheiten, Fragen und Widersprüchen umgehen? Ist die Fixierung auf _halal _und _haram _ein modernes digitales Phänomen? Oder ein zentrales Element traditioneller islamischer Religiosität?
Diese und weitere Fragen diskutieren die Influencerin Nur El-Huda (@nurelhudaa.a) und die Islamwissenschaftlerin Sakina Abushi in ihrem Input. Nur ist Muslima, Feministin und erstellt auf TikTok und Instagram Content zu religiöser Resilienz im digitalen Raum. Sakina ist politische Bildnerin beim Berliner Verein ufuq.de und arbeitet zu islamistischen Ideologien on- und offline.
Dieser Programmmpunkt ist Teil des gemeinsamen Programms der TINCON x re:publica 26.