Seit dem 10. Dezember 2024 gilt in Australien ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat dürfen von ihnen nicht mehr genutzt werden. Auch in Deutschland und Europa werden ähnliche Forderungen lauter. Rund ein halbes Jahr nach Inkrafttreten fragen wir: Was bringt das Verbot tatsächlich? Welche Effekte zeigen sich für Kinder und Jugendliche? Wie praktikabel ist die Umsetzung – und werden mit dem pauschalen Verbot auch positive Aspekte wie Selbstorganisation, Community-Bildung oder politische Teilhabe eingeschränkt? Die Panel-Diskussion bringt erste wissenschaftliche Evidenz aus entwicklungspsychologischer, rechtlicher und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive zusammen. Mit dabei sind Josephine B. Schmitt (CAIS), Roland A. Stürz (bidt) und Hannes Krause (WI). Die Diskussion wird moderiert von Salwa Houmsi. Besonderheit des Formats: Wir sprechen nicht nur über junge Menschen, sondern mit ihnen. Ein für Jugendliche reservierter „Hot Seat“ ermöglicht direkte Interventionen aus ihrer Perspektive als gleichwertiger Teil der Diskussion.
Dieser Programmmpunkt ist Teil des gemeinsamen Programms der TINCON x re:publica 26.