Helen Sophia Müller
Referentin für diskriminierungskritische Bildungsarbeit
Helen arbeitet seit vielen Jahren in der politischen Bildungsarbeit mit einem Schwerpunkt auf diskriminierungskritischen Ansätzen in einer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft. Sie gründete mit Kolleg*innen den Verein disruptiF - feministisch bilden und beraten e.V., forscht aktuell in einem Projekt zu den Auswirkungen von Antifeminismus auf Betroffene und arbeitet seit mehreren Jahren in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit, seit 2021 auch im Projekt Israel-Palästina-Bildungsvideos.
Workshop: Für LEHRKRÄFTE: Dem Nahostkonflikt Raum geben - Israel und Palästina besprechbar machen
Nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 haben Schülerinnen ein großes Bedürfnis, über den israelisch-palästinensischen Konflikt ins Gespräch zu kommen. Sie möchten Ihren Emotionen Ausdruck verleihen, verstehen, was vor Ort passiert und Debatten in Deutschland einordnen können. Wie Sie als Lehrerin einen Raum schaffen, in dem der Konflikt besprechbar wird, erarbeiten wir in unserem Workshop. Wir nehmen dabei insbesondere gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Spannungsfeld postnationalsozialistischer, postmigrantischer und postkolonialer Diskurse in den Blick und zeigen, welche pädagogischen Ansätze und Methoden sich eignen, um das Thema kontrovers und multiperspektivisch zu verhandeln. Wir üben Handlungsmöglichkeiten bei antisemitischen und rassistischen Aussagen im Kontext Nahostkonflikt ein und gehen darauf ein, welche Rolle Soziale Medien, insbesondere TikTok, für Jugendliche als Orte für Information und Austausch spielen."
Service-Hinweis:
Der Workshop ist für Lehrer*innen, Sie können Ihre Klasse anmelden und während des Besuchs der TINCON dann den Workshop wahrnehmen. Gerne stellen wir Ihnen eine Teilnahmebestätigung aus. Anmeldung gerne per Mail an tickets@tincon.org.