Laura Lynn Meyer
Poetry Slammerin, Co-Gründerin der FLINTA*-Lesebühne, Jungautorin und Lehramtsstudentin
Laura findet, dass das Patriarchat ins Präterium gehört. Für sie sind Worte Steine und ihre Stimme die Schleuder auf dem Minenfeld des Frau*werdens. Daher steht sie mit feministischen Texten und ihrem Buchdebüt „schleichende Prozesse“ auf Bühnen. Gemeinsam mit Hanna Bröder, die ihr ebenfalls auf der TINCON Hamburg kennenlernen könnt, veranstaltet sie die „FLINTA*-Lesebühne“, auf der Menschen einen queerfeministischen Blick aufs Leben teilen können
FLINTA* =Frauen, Lesben, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen, Transgenderpersonen und agender Menschen (= Menschen ohne Geschlecht).
Queerfeminismus = Feminismus, der sich gegen die gesellschaftliche Unterdrückung von Frauen und anderer marginalisierter Geschlechtsidentitäten und sexueller Orientierunger richtet.
Performance / Auftritt: Catcalling und Coming Out: Schreiben ist Sichtbarmachen
Kennst du das, wenn dein Körper sich krumm und schief anfühlt? Und obwohl du alles daran setzt, „richtig“ zu sein, reicht es trotzdem nicht? Was würdest du tun, wenn niemand mehr dein Aussehen kommentieren würde? Fragen, die sie als Teenagerinnen beschäftigt haben und bis heute prägen, gehen Hanna und Laura in Auszügen aus ihren eigenen Poetry Slam-Texten nach und untersuchen gemeinsam, was kreatives Schreiben ausmacht. Dabei geben sie Impulse, wie auch du das Schreiben nutzen kannst, um deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, dir Traumwelten herbeizuschreiben oder all die Themen, die dir unter den Nägeln brennen, in deine eigenen Worte zu verpacken.
Wenn du gerne selber mal was an die Ränder deines Collegeblocks kritzelst, der ein oder andere Vers in deiner Notizen-App schlummert oder du einfach neugierig bist, weil du bisher nur Texte für den Deutschunterricht geschrieben hast, dann bist du hier genau richtig!