Johanna Voß
Politische Bildnerin
Johanna schafft Räume, in denen Emotionen besprechbar werden und unterschiedliche Perspektiven und Positionen verhandelt werden können.
Sie ist politische Bildnerin mit langjähriger Erfahrung im Bereich diskriminierungskritischer Bildungsarbeit. Johanna hat Integrierte Europastudien, Peace and Conflict Studies und Public History in Bremen, Haifa und Berlin studiert. Sie leitet den Bereich Politische Bildung der Gesellschaft im Wandel und entwickelt zusammen mit ihren Kolleg*innen Bildungsmaterialien zum israelisch-palästinensischen Konflikt und dem Umgang damit in Deutschland. Dabei ist es ihr ein großes Anliegen rassismus- und antisemitismuskritische Ansätze zusammenzudenken und auf diese Weise einen produktiven Umgang mit Mehrdeutigkeiten zu fördern.
Workshop: Über Palästina und Israel sprechen - Slogans, Symbole und Begriffe einordnen
“From the river to the sea…“ – diesen Ruf sieht man häufig auf Demonstrationen oder in den Nachrichten, wenn es um den Krieg im Gazastreifen geht. Er kann ganz unterschiedlich beendet werden und hat verschiedene Bedeutungen. Das gilt auch für andere umstrittene Symbole und Wörter, wie zum Beispiel "Zionismus", die Wassermelone oder den Slogan "Free Palestine". In diesem Workshop wollen wir uns den vieldeutigen Begriffen, Slogans und Symbolen aus unterschiedlichen Perspektiven annähern und verstehen, warum sie in Deutschland so umstritten sind.
Service-Hinweis: Wenn du unter 26 bist und dir ein kostenloses TINCON Ticket gebucht hast, kannst du dich vorab für einen Workshop anmelden. Den Link für die Workshopsanmeldungen erhältst du nach deiner Ticketbuchung per Email.
Da die Workshopplätze begrenzt sind, gilt, je früher du dich anmeldest, desto besser sind deine Chancen auf einen Platz. Vor Ort gibt es ggf. auch spontan die Möglichkeit einen Nachrückerplatz zu bekommen.