TINCON Hamburg 2023 | 20–21. September 2023, Reeperbahn Festival Village @ Heiligengeistfeld

Sprecher*innen

Zsá Zsá

Schauspielerin, Musikerin

Foto von Zsá Zsá

Zsá Zsá ist eine außergewöhnliche Musikerin und Schauspielerin, die mit ihrer Ausdrucksstärke und unkonventionellen Art zu begeistern weiß. Lange Nägel, auffälliges Makeup und sexy Outfits – hyperfeminin eben. Für Zsá Zsá ist Hyperfemininity kein Klischee oder Schublade, sondern ihr Mittel, um sich auszudrücken und ihre Identität zu feiern. Sie weigert sich beharrlich, sich in gesellschaftliche Normen pressen zu lassen. In unserer patriarchalen Gesellschaft wurde der Fokus auf feminine Attribute oft als Schwäche oder Dummheit abgestempelt und führte oft dazu, dass Frauen nicht ernst genommen wurden. Doch Zsá Zsá stellt die gesellschaftlichen Erwartungen auf den Kopf und zeigt, dass Hyperfemininity eine Quelle der Stärke und des Selbstbewusstseins sein kann. Das merkt man auch ihren eigenen Tracks an. Ihre Musik ist genauso vielfältig und kraftvoll wie ihre Persönlichkeit. Mit ihrer hyperfemininen Präsenz und ihrer einzigartigen musikalischen Reise ermutigt sie uns alle dazu, uns von gesellschaftlichen Zwängen zu befreien und unsere Einzigartigkeit stolz zu umarmen. Ihre Botschaft von Empowerment und Akzeptanz durchbricht Grenzen und öffnet uns die Augen für neue Möglichkeiten, die in der Vielfältigkeit und Individualität liegen.

Panel: Glitzer, Girly, G-String: Die neue Hyper Femininity im Pop

Was haben der neue Barbie-Film, Shirin David und der Y2K Fashion Trend gemeinsam? Richtig: Glitzer, Schleifen, figurbetonte Outfits, lange Nägel und alles, was sonst noch zu Hyperfemininity zählt. Wie der Name schon sagt, geht es bei “Hyperfemininität” um die Darstellung von Weiblichkeit. Was lange Zeit out war, wird jetzt wieder in und damit eben auch Y2K, Legally Blond und Barbiecore - diesmal aber nicht nur für Frauen, sondern für alle Geschlechter. Es geht darum, dass alte Klischees aufgebrochen werden und Pink, Glitzer und Weiblichkeit nicht mehr als etwas Schwaches oder Unfeministisches verstanden werden.

Auf der TINCON sprechen unsere Gäste darüber, was Hyperfemininity für sie bedeutet, inwiefern sie oder ihre Kunst durch ihr Aussehen anders wahrgenommen werden und wieso Hyperfemininity genauso empowernd und badass sein kann, wie der nächste Rock Künstler*, der im schwarzen Lederoutfit auf die Bühne kommt.

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