TINCON Hamburg 2019 | 20. September 2019, Kampnagel

Sprecher*innen

Tabea Glindemann

Hackerin

Foto von Tabea Glindemann

Eigentlich wäre Tabea lieber Superheldin oder Hexe geworden. Dann zog sie allerdings nach Berlin, landete im IT-Support und entdeckte ihre Zuneigung zu Computern. Tagsüber studiert sie deshalb mittlerweile Informatik und arbeitet als Data Scientist. Nachts zieht sie sich eine schwarze Kapuzenjacke über – denn sie findet es witzig, so zu tun, als hätte sie ein Doppelleben – und ist dann Hackerin bei der Heart of Code, dem einzigen Hackspace für Frauen in Berlin. Dort rettet sie zwar nicht direkt die Welt, ist aber der festen Überzeugung, sie ein bisschen besser zu machen, indem sie mit ihren Mithackerinnen über Frauen und Computer-Kram aufklärt, Pizza isst und ab und zu mal eine Cryptoparty schmeißt. Ihre Lieblingsthemen sind Daten, Passwörter und der Tor-Browser. Außerdem macht sie sich gerne über Blockchains und Sicherheitslücken im Internet of Things lustig.

Workshop: Security First - Smart Smartphonesicherung für Alle

"Ich hab nix zu verbergen!" behaupten viele. Aber stell dir vor, alle Menschen könnten jederzeit deine Whatsapp Nachrichten mitlesen, die Instastories von deinem geschützten Account angucken und einfach nachschlagen, welches Video du dir als letztes auf YouTube angesehen hast. Wenn dir bei dem Gedanken unwohl ist und du noch nie darüber nachgedacht hast, was genau dein Smartphone eigentlich wem über dich verrät, bist du hier richtig. Zwei Hackerinnen stellen Apps, Tools und Maßnahmen vor, mit denen ihr sofort ein kleines bisschen sicherer unterwegs seid.

Bitte Smartphone mitbringen!

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Talk: Hacken: {k}ein Haecksenwerk

Wenn der Kühlschrank mit der Haustür kommuniziert und wenn Gesichter ausreichen, um Flugzeuge zu boarden, schlagen Cyberherzen höher: Die einen freuen sich über Digitalisierung und Fortschritt, die anderen freuen sich darüber, sich auf die Suche nach neuen Sicherheitslücken machen zu können. "Gute" Hacker bitten die Kühlschrankfirma darum, diese Sicherheitslücken zu schließen (und bekommen dafür in der Regel Finderlohn). "Böse" Haecksen programmieren Viren (und so), aber in Zeiten von Big Data knacken sie auch Gesichtsdatenbanken und verkaufen dann USB Sticks mit biometrischen Daten im Dark Web.

Aber wie genau funktioniert eigentlich so ein Hackerangriff? Wer steckt dahinter? Und wie kann ich selbst hacken lernen? Tabea ist selbst Hackerin und erzählt ein bisschen vom Haecksenalltag.

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