Marina Guldimann
Junior Researcher bei Fiscal Future e.V.
Marina ist 22 Jahre alt und hat Politik- und Wirtschaftswissenschaften studiert. Als Politik-Junkie war sie es irgendwann leid, wenn Diskussionen einfach mit der Frage “Aber wie willst du das denn finanzieren?” beendet wurden. Das hat sie zu FiscalFuture gebracht, einer NGO junger Menschen, die sich für eine zukunftsfähige Finanzpolitik einsetzt. Sie organisieren Workshops und Vorträge und klären junge Menschen über Themen wie den Bundeshaushalt, die Schuldenbremse oder das Steuersystem auf. Denn: Wenn junge Menschen ihre politischen Interessen durchsetzen möchten, müssen sie in der Finanzpolitik mitreden können – und das macht FiscalFuture möglich.
Talk: Warum (Staats-)Schulden besser sind als ihr Ruf
Wie viel kostet eine Bahn, die pünktlich kommt? Wie finanzieren wir den Klimaschutz? Ist es dasselbe, wenn ich einen Kredit aufnehme, um ein Haus zu bauen, als wenn der Staat einen Kredit aufnimmt, um eine Schule zu bauen? Bei uns allen und auch in der Politik dreht sich vieles ums Geld. Das hat man gerade wieder gemerkt: Kaum ist die neue Bundesregierung gewählt, streitet sie schon ums Geld - und um neue Schulden. Das Wort “Schulden” sorgt bei den meisten erst mal für Panik. Dabei sind Schulden nicht immer was Schlechtes. Im Talk erfahrt ihr, was Schulden überhaupt sind, seit wann es die sogenannte Schuldenbremse in Deutschland gibt und warum das überhaupt so ein großes politisches Thema ist. Warum wollen manche Parteien nur ganz wenig Schulden aufnehmen und andere die Schuldenbremse sogar abschaffen? Und was zur Hölle hat das mit eurem Leben und eurer Zukunft zu tun? Marina Guldimann ist Teil der NGO FiscalFuture und erklärt’s euch ganz genau.
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