TINCON Berlin 2024 | 27–29. Mai 2024, Station Berlin

Sprecher*innen

Carla Siepmann

Autorin

Foto von Carla Siepmann

Carla Siepmann ist 18 und schreibt als Autorin für verschiedene deutsche Medien. Sie beschäftigt sich vor allem mit Netzpolitik und Bildung. Carla ist in Berlin aufgewachsen, wo sie 2023 ihr Abitur abschloss. Aktuell absolviert sie ein FSJ in einer Pflegeeinrichtung. In ihrer Freizeit ist sie am liebsten im Netz unterwegs, wo sie die meisten Ideen für ihre Texte findet. Schwerpunktmäßig arbeitet Carla zu dem Thema „Pro-Ana“ im Internet. Zuletzt sendeten der Deutschlandfunk und der SWR2 das Feature „Gefährliche Freundschaften - im Hungern nicht allein“, an dem sie als Co-Autorin beteiligt war. Weitere Beiträge von ihr zum Thema erschienen in der Taz am Wochenende und auf netzpolitik.org. Carla Siepmann lebt in Köln.

Talk: Inside „Pro Ana“: Wie Essstörungen online verherrlicht werden

Trigger-Warnung*: Essstörungen, Krankheit, Tod

Wenn Hungern zur Normalität und Kranksein zum Ideal erklärt wird: In der sogenannten „Pro Ana“-Community werden online Essstörungen verherrlicht. Klingt ziemlich gefährlich und das ist es auch! Die Betroffenen bestärken sich gegenseitig in ihrer Erkrankung, sie posten verstörendes Bildmaterial als „Inspiration“, fasten in Gruppenchats miteinander um die Wette. Carla arbeitet als freie Journalistin und hat viel über „Pro Ana“ und die Verherrlichung von Essstörungen recherchiert und geschrieben. In ihrem Talk auf der TINCON klärt Carla auf: Was macht „Pro Ana“ so gefährlich? Und was können wir gegen das Phänomen unternehmen?

*Mit Trigger-Warnungen (abgekürzt TW) weisen wir auf Inhalte hin, die besonders negative Reaktionen, wie z.B. Flashbacks zu traumatischen Erlebnissen, auslösen können. So wisst ihr schon vorher Bescheid, wenn heftigere Themen in einem Talk behandelt werden und könnt diese aktiv vermeiden, wenn euch das zu viel ist. Auch wenn du während des Talks merkst, dass es dir doch zu viel wird, kannst du natürlich jederzeit gehen. Außerdem haben wir vor Ort einen Jugendsozialarbeiter*in an denen du dich wenden kannst.

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