TINCON Berlin @ re:publica 2019 | 6–8. Mai 2019, KühlhausBerlin

Sprecher*innen

Till Brüggemann

Mediengestalter

Foto von Till Brüggemann

Durch Praktika und Jobs bei Adobe und kleineren Filmproduktionen lernte Till die wunderbar-vielfältige Palette der medialen Kommunikation kennen. Schnell begeisterte er sich für die Arbeit mit der Kamera. In der Folge eignete er sich das nötige Grundwissen in den Bereichen Film, Fotografie und Design an.Mit seinen 19 Jahren begleitet er heute soziale Projekte, filmt auf den großen Musikfestivals und reiste letztes Jahr für die soziale Organisation Viva con Agua nach Äthiopien. Dort suchte er Möglichkeiten, das Bild eines jungen Afrikas mit viel Potenzial zu verbreiten. Adobe betitelte ihn mal als „Kreativ-Talent“. Er selbst sieht sich vor allem als ständiger Beobachter hinter den Kulissen und versucht maximal durch den Daumen nach oben und ein breites Grinsen in das Geschehen vor der Linse einzugreifen. Besonders durch seine Ausbildung zum Mediengestalter bei einer Werbefilmproduktion setzt er sich viel mit den Themen Konzept und Kommunikation auseinander.Wenn er sich mal von seiner Kamera lösen kann und nicht gerade dabei ist bis tief in die Nacht seine Videos zu schneiden, liegt er gerne mit seinen Freunden in der Sonne oder ist als Leistungstrainer für das Hamburger Nachwuchsteam auf Wildwasserflüssen in ganz Europa unterwegs.

Talk: Technischer Minimalismus im Filmmaking

Beim Filmemachen hat man oft viele Stunden die Kamera in der Hand. Da gilt es genau zu überlegen, welche Komponenten wirklich wichtig sind und welche außen vorgelassen werden können. Till Brüggemann versucht dabei möglichst leicht und mobil unterwegs zu sein.

In seiner Session stellt er vor, was er auf Drehs dabei hat und mit welchen kleinen Tricks man sich eine Menge Frust in der Nachbearbeitung sparen kann.

Da er oft alleine unterwegs ist zeigt Till, wie man in einer Person ein ganzes Filmteam vereinen kann, weil Filmmaking kein Hexenwerk ist. Mit ein wenig Übung und den richtigen Tricks kann man viele Fähigkeiten von Personen am Filmset in sich vereinen. Ganz wichtig ist dabei zu verstehen, dass man im Gegensatz zu den Profis am Set selbst immer Kompromisse
eingehen muss. Man kann kein exzellenter Kameramann sein und sich gleichzeitig um Ton und Licht kümmern, während man als Redakteur die besten Antworten aus den Interviewpartner*innen rauskitzelt.

Die Planung im Voraus sowie die Organisation vor Ort sind das A & O.

Vom Dreh bis zum Schnitt alles selbst zu machen hat am Ende den entscheidenden Vorteil, dass das Endprodukt zu 100% deiner Vorstellung entspricht und deine persönliche Handschrift klar erkennbar ist.

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