Rike Tesch
Event- & Projektmanagerin
Rike ist vieles, aber auf jeden Fall nicht ausgebildete Eventmanagerin. Neben Politik und Kommunikation (abgebrochen), schloss sie das Studium zur Ergotherapeutin ab (gutes Studium, aber nicht ihre Berufung) und beschäftigte sich fortan mit dem, was ihr schon seit sie 14 ist unter den Nägeln brennt: Veranstaltungen.Mit 16 durfte sie das erste mal zum Immergut Festival (mit Übernachtung!). Schockverliebt schlich sie sich über etliche Helfer*innenpositionen bis zum Vorstand und ist dort vor allem neben vielen weiteren Dingen für die Bereiche Infrastruktur und Sicherheit zuständig. Da die ehrenamtliche Arbeit nicht den Kühlschrank füllt, aber sehr viel Erfahrung mit sich brachte, hat sie sich selbstständig gemacht und arbeitet nun u.a. für die re:publica (Head of Party & Projektleitung Netzfest), den Bitkom, die Goodlive AG (splash!, MELT, Lollapalooza Festival) und ist auch privat leidenschaftliche Festivalbesucherin.
Talk: #infraisqueen - in 21 Tagen ein Festival aufbauen - leiten - abbauen
Der Vorteil an einem ehrenamtlichen Festival ist, dass man mit seinen Freund*innen in der Freizeit coole Dinge machen kann und dabei viele Sachen lernt, die einem so vielleicht verwehrt geblieben wären: flexen, baggern, Radladerfahren, mit dem Radlader in eine Hauptbühne fahren, mit dem Radlader in einen Bierwagen fahren, naja und allerhand mehr.
Rike zeigt euch im Schnellablauf den Aufbau eines Festivals am Beispiel des Immergut Festivals in Neustrelitz. Wo kommt eigentlich das Wasser her und wo geht es hin? Wie ist das, wenn beide Aggregate ausfallen, das Festivalgelände dunkel ist, das Megaphon leer, die Taschenlampen nicht auffindbar und das nächste Aggregat 3h entfernt? Warum eigentlich Komposttoiletten? Und wie entstopfe ich eine Toilette am Morgen ohne Magenumdrehen?
Hier wird vom Anpacken gesprochen und hoffentlich auch dazu motiviert!
Foto: Niklas Wolter