TINCONLINE – Die TINCON im Netz 2020 | 24. April 2020, Livestream

Sprecher*innen

Anna Breithausen

Journalistin, Y-Kollektiv

Foto von Anna Breithausen

Anna Breithausen verstärkt seit letzem Jahr als freie Autorin das Team des Y-Kollektivs und veröffentlichte im September 2019 ihre erste eigene Reportage. Als Juniorredakteurin bei der sendefähig GmbH war sie unter anderem Teil des Teams für die investigative, öffentlich-rechtliche Doku: „#Infokrieg: Wie die neuen Rechten die Medien ‚hacken‘“, im Auftrag von funk. Bereits während ihres Studiums des Audiovisuellen Publizierens und der Theaterwissenschaft arbeitete sie bei der Filmproduktionsfirma docuvista im Bereich Recherche und Produktion an öffentlich-rechtlichen Dokumentationen und Reportagen.

Panel: Hate Speech vor Gericht bringen

Mit 17 Jahren wird Max O. gestalkt. Ein unbekannter Mann schickt ihm Beleidigungen, Morddrohungen und outet ihn öffentlich als homosexuell. Erst vier Jahre später steht sein mutmaßlicher Stalker vor Gericht, weil die Polizei die Brisanz viel zu spät erkannt hat. Y-Kollektiv-Journalist Dennis Leiffels meint deshalb, das Internet sei häufig ein rechtsfolgenfreier Raum. Christoph Hebbecker kennt ähnliche Fälle von der anderen Seite: Er ist Staatsanwalt und arbeitet in der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen. Er wolle den Hass im Netz nicht nur löschen, sondern auch strafrechtlich verfolgen. Zusammen mit Anna Breithausen diskutieren sie: Wie wollen wir mit Hate Speech oder Stalking-Fällen umgehen? Und welche Schritte kann man bei Straftaten im Netz einleiten?

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