Annika Kruse
Klimaaktivistin
Mit dem Aufschwung der Klimabewegung Anfang 2019 hat Annika angefangen fürs Klima die Schule zu streiken und eine Fridays for Future Ortsgruppe in ihrer Heimatstadt Winsen (Luhe) gegründet. Inzwischen ist sie 20 Jahre alt und ist Pressesprecherin bei Fridays for Future in Hamburg. Neben dem Klimaaktivismus studiert sie Politikwissenschaften und verbringt Zeit mit ihren sieben Mitbewohnis.
Panel: DIE DA OBEN: Everybody for Future? Was kann das Klimaschutzgesetz (noch retten)?
Klimaschutz ist Konsens, zumindest wenn man Politiker*innen eine Kamera ins Gesicht hält.
Das “Klimakabinett” brütet seit Anfang des Jahres über einem Klimaschutzgesetz, über das im September abgestimmt werden soll(te). Während einige Städte im Juli den Klimanotstand ausgerufen haben, halten andere eine CO2 Steuer für übertrieben. Uneinigkeit in der deutschen Politik weit und breit, dabei ist es eher 12, als 5 vor 12, um mal in Fridays For Future-Metaphern zu sprechen.
4 von 5 Deutschen geht die Energiewende laut einer Studie des Umweltministeriums zu langsam voran, aber die Politik zögert trotzdem. Was muss jetzt passieren, um die Kimaziele zu erreichen? Was können wir noch schaffen und wie schaffen wir das so, dass es nicht das Ende, sondern der Neubeginn einer gerechten, glücklichen Gesellschaft wird?
Workshop: Not only Fridays for future: Wie werde ich Aktivist*in?
Umweltschutz ist wichtig, darüber sind sich die meisten ja wenigstens so halbwegs einig. Aber wenn es darum geht, die eigenen Gewohnheiten im Sinne der Umwelt zu ändern, scheinen einige schon nicht mehr so entschlossen. Also was kann jeder Einzelne von uns tun, um ein wenig nachhaltiger zu leben und so ihrenseinen Beitrag dazu zu leisten? Die Menschen von Fridays For Future sprechen mit euch darüber, warum es wichtig ist, dass wir als Einzelpersonen unseren Konsum minimieren. Wie viel CO2 stoßen wir momentan aus und wie weit ist das von den Werten entfernt, die ideal wären? Vor allem aber lernt ihr in diesem Workshop, was ihr in eurem Alltag konkret tun könnt, um euren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Sei es bei der Ernährung, beim Wohnen oder aber bei der Fortbewegung. Denn jede Bemühung ist schon ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!