Die Highlights der TINCON Hamburg @ Reeperbahn Festival 2021

Im Rahmen der Konferenz für digitale Jugendkultur diskutierten über 30 Sprecher:innen mit 150 Jugendlichen über unsere Gesellschaft und ihre Zukunft. 

50 junge Besucher:innen pandemiegerecht vor Ort, 22 Programmpunkte von über 30 Sprecher:innen, davon zehn U21-Speaker:innen – die erste Präsenzveranstaltung der TINCON seit Beginn der Pandemie ist heute erfolgreich zu Ende gegangen. 

Seit 2016 veranstaltet der gemeinnützige TINCON e.V. Events mit dem Ziel, der jungen Generation und ihren Interessen eine größere Öffentlichkeit zu bieten. Über 1.000 Stunden Programm mit knapp 700 verschiedenen Speaker:innen hat der Verein so schon auf die Bühnen in Berlin, Hamburg und NRW gebracht. 2020 wurden die Events dann pandemiebedingt ins Netz verlegt. Kein Problem für die Jugendkonferenz! Im vergangenen Jahr konnte die TINCON über 15.000 Zuschauer:innen mit ihren Livestreams begeistern. 

„Die anstrengenden und langen Monate der Pandemie haben besonders hart die Jugendlichen getroffen, die in großer Solidarität mit den Älteren auf vieles verzichtet haben und dennoch bis heute politisch ignoriert werden. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit der TINCON in Hamburg wenigstens einigen jungen Menschen endlich mal wieder ein echtes Treffen und viel Aufmerksamkeit für ihre Lebenswelten bieten konnten.“ – Johnny Haeusler, Mitbegründer der TINCON und re:publica 

Auf der TINCON Hamburg wurden die für die junge Generation wichtigsten und aktuellsten Themen diskutiert: Von der Absenkung des Wahlalters über Selbstbestimmung in Sozialen Medien bis hin zu einer neuen Definition von “Männlichkeit” – diese Themenvielfalt ist es, die die TINCON ausmacht. 

“Die TINCON war total schön und richtig spannend, vor allem weil ich super viel gesehen habe, was ich mir sonst nicht aktiv angesehn hätte. Ich habe es einfach geschafft, so ein bisschen aus meiner Blase rauszukommen und voll viel mitzunehmen und dazuzulernen!” – TINCON Besucherin Leyla (19 Jahre alt) 

Praktisch ging es dabei in den Workshops der Jugendkonferenz zu. Im Workshop der Bildungsinitiative Ferhat Unvar wurde beispielsweise darüber diskutiert, wie eine wünschenswerte antirassistische und diskriminierungsfreie Zukunft aussehen sollte. 

“Es war schön sich mit Menschen über Erfahrungen und Sorgen auszutauschen. Die Initiative hat uns durch ihre konstruktive Herangehensweise Hoffnung gegeben. Statt auf Hass mit Hass zu antworten wollen wir die Probleme an der Wurzel packen. Wir sind alle die Kinder dieses Landes. Durch antirassistische Bildungsarbeit können wir langfristig etwas verändern. – Jean Dumler (U21-Team der TINCON und Workshop- Teilnehmer) 

Den größten Andrang gab es beim Talk der wohl gehyptesten Rap-Newcomerin Deutschlands, badmómzjay. Statt nur Selfies und Autogramme zu verteilen, gab sie ehrliche Einblicke in ihr Leben als junge Künstlerin und ihren “Struggle mit Fame und Verantwortung”. 

“Als Frau musst du mehr machen, damit dich Leute respektieren. Am Anfang wirst du immer belächelt. (…) Aber wir brauchen mehr Frauen! Bitte rappt, wenn ihr rappen wollt!“ – badmómzjay 

Ein weiteres Programm-Highlight war die Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie des UKE und damit eine der gefragtesten Expert:innen in Deutschland während der Pandemie. Addo stand den Jugendlichen Rede und Antwort und hielt fest: 

“Die wichtigste Message: Alle Impfstoffe, die in der EU jetzt zugelassen sind, haben einen hohen Schutz gegen schwere Infektionen oder Tod, auch bei der Delta-Variante.“ – Prof. Dr. Marylyn Addo 

Das Bestreben der TINCON ist es, die Teilnehmer:innen zu inspirieren, zu motivieren und dazu zu befähigen, die vernetzte Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Jugendliche sind daher selbst an der Planung, Organisation und Umsetzung der Konferenz beteiligt. 

„Ich bin schon wieder nicht überrascht, wie klug Jugendliche argumentieren, wie aufgeschlossen und engagiert sie sind, wenn sie mitgestalten dürfen. Überrascht wäre ich, wenn sie bei der nächsten Bundestagswahl nicht ihr lang verdientes Wahlrecht bekämen!“ – Tanja Haeusler, Mitbegründerin der TINCON und re:publica 

Alle, die nicht vor Ort dabei sein konnten, haben die Möglichkeit, den Livemitschnitt der Konferenz auf dem YouTube-Kanal der TINCON nachzuschauen. 

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Pressemitteilung

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