Mein FJB bei der TINCON

Nach all den Jahren hinter der Schulbank war ich mir immer noch unsicher, was danach passieren und wofür ich mich entscheiden soll. Zum Glück bin ich über das FJB (Freiwilliges Jahr Beteiligung) als Träger gestolpert und dadurch auf die TINCON aufmerksam geworden. Der Verein passte perfekt. Hier bekam ich die Chance, in verschiedene Arbeitsfelder wie Programmarbeit, Eventmanagement, redaktionelle Arbeit, Grafik oder die Arbeit mit Jugendlichen reinzuschnuppern.

Vor dem Start hatte ich die Befürchtung, dass ich zum Büromonster werde und 9/17 am Laptop hänge. Vor Ort war das doch etwas anders. In den ersten Wochen war es eine kleine Herausforderung, in den neuen Arbeitsprozess reinzukommen, da ich in mehreren unterschiedlichen Bereichen arbeiten durfte und somit sehr viel Input hatte. Aber als ich erstmal im Flow war, wurde mir schnell klar, worin meine Stärken und Schwächen lagen. Mit der Zeit habe ich mich mehr und mehr auf meinen Lieblingsbereich Grafik fokussiert und hatte so die Möglichkeit, zu schauen, ob ich mir das auch als spätere Tätigkeit vorstellen kann.

Ein Highlight dieses aufregenden Jahres kam direkt zum Start: Schon im ersten Monat durfte ich zusammen mit dem ganzen Team nach Hamburg fahren und mein erstes TINCON-Event miterleben. -> Genial <- Einige Monate später kam dann aber Corona… Im ersten Moment war das natürlich eine sehr schlechte Nachricht für uns als Veranstaltungsreihe. Aber selbst in dieser Situation hat das weltbeste Team eine Möglichkeit gefunden, die TINCON trotzdem stattfinden zu lassen!

Die Veranstaltungen fanden ab sofort live im Netz statt, und ich hatte die perfekte Gelegenheit bekommen, mich durch den neuen Fokus auf Online-Video-Formate stärker in die Bereiche Videoanimation und Schnitt einzuarbeiten. Man kann also sagen: Corona hat uns zwar einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber es war eigentlich eine super Gelegenheit, die ERSTE digitale Konferenz zu werden, die wirklich NUR digital stattfand. Die TINCONLINE war geboren und sie war super!

Zusammen mit der Redaktion und dem Programmteam haben wir in der Zeit außerdem ein neues Format auf die Beine gestellt: Die TINCON°LIVE Interviews auf Insta. Hierbei hat unser U21-Team Interviews mit Speakern über spannende Themen wie Hate Speech, Fake News oder den Umgang mit sexueller Belästigung im Netz geführt. Das war eine coole Möglichkeit, mit Journalismus und Recherchearbeit in Kontakt zu kommen, und die Ergebnisse sind wirklich sehenswert geworden.

Auch wenn das Jahr 2020 so gar nicht lief wie geplant, war es für die TINCON und mich als FJBlerin ein erfolgreiches Jahr. Das, was das Team Tag für Tag auf die Beine stellt, ist fantastisch und sollte noch viel bekannter werden! Vielleicht kannst du ja als nächste:r FJBler:in deinen Teil dazu beisteuern?

Wenn du noch auf der Suche nach einer Idee bist, was du nach deinem Schulabschluss machen kannst – am besten noch in einem Team mit den herzlichsten Menschen (und Hunden) und zusätzlichem Taschengeld – dann empfehle ich dir: Bewirb dich beim FJB für die TINCON! Es wird sich lohnen und dir mit Sicherheit neue Perspektiven und Türen öffnen.

Mehr Infos zum FJB bei der TINCON findest du hier.

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Mehrere junge Frauen sitzen an einem Tisch und schauen auf Notebooks

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Eine junge Frau hält ein Mikrofon in der einen und ein Wurfmikrofon in der anderen Hand

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