23. - 25. Juni, Berlin

Manuel Möglich

Journalist

Manuel Möglich ist einer der drei Geschäftsführer und Gesellschafter der Sendefähig GmbH – für die ARD konzipierte man aktuell mit Rabiat! ein neues Autoren-Reportageformat, welches mit Möglichs Film im Spätsommer pilotieren wird. Manuel Möglich ist geboren 1979 in Weilburg/Hessen, studierte in Düsseldorf an der Heinrich-Heine-Universität Medien- und Kulturwissenschaften, er arbeitete acht Jahre als Radiojournalist für u. a. 1LIVE vom WDR und schrieb Texte für VICE, Spex oder ZEIT ONLINE. Als Autor und Reporter im On realisierte er mit VICE 24 Reportagen seiner Reihe Wild Germany für ZDFneo (& Netflix), die ihn für seinen direkten, persönlichen Stil bekannt machte. Das Format war in der Kategorie “Beste Reportage” für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Gemeinsam mit der Bildundtonfabrik drehte Möglich sechs Dokumentationen seiner Portraitreihe Heimwärts mit … für ZDFneo. Für den Sender und die Reportage-Reihe Deutschland von außen reiste er nach Südamerika, Afrika und Osteuropa (Produktion: SPIEGEL TV Infotainment); das Format basiert auf Deutschland überall – Eine Suche auf fünf Kontinenten, dem ersten Buch von Manuel Möglich das im Rowohlt-Verlag erschien. Der in Berlin lebende Journalist und Filmemacher, der für das Y-Kollektiv über das RAAD Fest in San Diego und die Besetzung des Hambacher Forst berichtete, moderiert gelegentlich bei radioeins vom RBB. Manuel Möglich ist einer der drei Geschäftsführer und Gesellschafter der sendefähig GmbH. Das Y-Kollektiv will Gesicht zeigen, vor und hinter der Kamera. Wenn sie Menschen treffen, sind sie authentisch, spürbar und nahbar. Sie beobachten und erleben mit. Dabei müssen sie immer TRANSPARENT sein. Denn die heutige Generation will wissen, wer fragt, warum und wie geantwortet wurde. Sie sind ein heterogenes Team und interessieren sich für die großen Themen unserer Zeit. Ihre Geschichten sind so lang, wie sie sein müssen. Jeden Donnerstag gibt es von ihnen eine neue Story. Sie produzieren für Radio Bremen (ARD). Sie haben also öffentlich-rechtliche Werte, aber definitiv andere Tabus. Denn gefallen muss es nicht ihren Chefs, sondern ihren jungen AbonnentInnen. Es ist an der Zeit, dass Geschichten so erzählt werden, wie sie erlebt werden. Und nicht anders! 

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